Arbeiter-Samariter-Bund Regional Verband NordOst e.V.

Seit dem 13.07.1990 in Stralsund.

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Aktuelles aus dem ASB RV NORD-OST e.V.

Aktuelles vom 30.03.2026

Trotz schwieriger Bedingungen überzeugten die Teams bei der Prüfung mit starken Leistungen und sicherten sich damit ihre Einsatzfähigkeit für die kommenden 2 Jahre. Stralsund, Samstag, 28.03.2026 Während viele Menschen den verregneten Samstag lieber im Trockenen verbrachten, zeigte sich auf dem Offroadgelände bei Negast und im Wald ein ganz anderes Bild: Dort stellten sich zahlreiche Rettungshundeteams einer anspruchsvollen Prüfung, bei Dauerregen, Kälte und schwierigen Bedingungen. Am 28. März richtete die Rettungshundestaffel des ASB, unter der Leitung von Eva Köhler, eine zentrale Rettungshundeprüfung in der Sparte Flächensuche aus. Bereits ab 6 Uhr morgens waren die ersten Teams im Einsatz, gesucht wurde bis in die Abendstunden. Neben der gastgebenden Staffel nahmen auch Einheiten des ASB Mecklenburgische Seenplatte, des ASB Südwestmecklenburg sowie der Malteser aus Neustrelitz teil. Die Prüfung verlangte Mensch und Tier einiges ab: Der erste Teil der Prüfung erfolgte direkt auf dem Offroadgelände. Danach ging es in den Wald. In unübersichtlichem Gelände mussten die Hunde eigenständig nach vermissten Personen suchen, während ihre Hundeführer sie gezielt lenkten und unterstützten. Konzentration, Vertrauen und ein intensives Zusammenspiel sind dabei entscheidende Fähigkeiten, die im Ernstfall Leben retten können. Trotz der widrigen Witterungsbedingungen konnten zahlreiche Teams die Prüfung erfolgreich absolvieren. Besonders erfreulich verlief der Tag für die gastgebende Staffel: Anne Pohlmann mit Hündin Lili sowie Swantje Ewert mit Hündin Alma bestanden ihre Wiederholungsprüfungen und verlängerten damit ihre Einsatzfähigkeit um weitere zwei Jahre. Ein besonderer Erfolg gelang zudem den Erstprüflingen: Petra Lenz mit Aaron sowie Matthias Lenz mit Ayla überzeugten auf ganzer Linie und bestanden ihre Prüfung mit sehr guten Ergebnissen. Vorstand und Geschäftsführung des ASB haben große Anerkennung für die Leistungen der Teams und gratulieren allen Prüflingen herzlich zur erfolgreichen Teilnahme, sowie Staffelleiterin Eva Köhler als Prüfungsleiterin für die Umsetzung. Die bestandenen Prüfungen unterstreichen eindrucksvoll die Einsatzbereitschaft und Professionalität der Teams, die im Ernstfall einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit in der Region leisten. Insgesamt verfügt die Rettungshundestaffel des ASB RV NORD-OST e.V. nun über sechs geprüfte und einsatzfähige Teams. Hinter diesem Erfolg steht jedoch weit mehr als nur die Leistung der Prüflinge. Zahlreiche Helferinnen und Helfer unterstützten die Durchführung. Ob als Versteckpersonen im Wald, beim Auf- und Abbau oder bei der Versorgung. Auch das Prüferteam (Christian Holm und Volker Gaedicke) sowie unterstützende Besuchshundeteams trugen zum reibungslosen Ablauf bei. Am Ende bleibt die Erinnerung an einen besonderen Tag, der eindrucksvoll zeigte, was ehrenamtliches Engagement leisten kann: Leidenschaft, Teamgeist und der Wille, auch unter schwierigen Bedingungen für den Ernstfall bereit zu sein. Der anhaltende Regen konnte diesem Einsatz nichts anhaben. Im Gegenteil, er machte einmal mehr deutlich, dass Rettungshunde und ihre Teams dann bereit sind, wenn sie gebraucht werden.    weiterlesen »

Starke Teams der Rettungshundestaffel des ASB RV...

Aktuelles vom 13.02.2026

Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband NORD-OST e.V. bildet Schüler:innen im Schulsanitätsdienst (SSD) aus Stralsund, Mittwoch, 11.02.2026 Eine Freistellung vom Unterricht für die Ausbildung zum Schulsanitäter oder zur Schulsanitäterin ist an vielen Schulen keine Selbstverständlichkeit. Am evangelischen Bildungscampus in Dettmannsdorf jedoch wurde genau dieses Engagement ermöglicht - mit sichtbarem Erfolg. Kurz vor den Ferien absolvierten interessierte Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen eine intensive Grundausbildung zum Schulsanitätsdienst (SSD). Acht anspruchsvolle Ausbildungstage und drei Prüfungen später konnten neun Freiwillige den Lehrgang erfolgreich abschließen. Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Schulsanitäter:innen, die sich trotz anfallenden Schulaufgaben, zusätzlich engagiert haben. Der Schulsanitätsdienst ist ein wichtiger Bestandteil des schulischen Alltags. Denn Notfälle lassen sich auch im Schulbetrieb nicht vermeiden. Seien es Unfälle, akute Erkrankungen oder kleinere Verletzungen. Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter leisten hier schnelle und qualifizierte Erste Hilfe und tragen dazu bei, das Ausmaß von Verletzungsfolgen zu minimieren. In enger Abstimmung mit den Lehrkräften erkennen sie Notfallsituationen, schätzen diese ein und übernehmen Erste-Hilfe-Maßnahmen bis zum Eintreffen professioneller Hilfe oder bis zur Übergabe an Eltern oder Rettungsdienst. Neben der praktischen Hilfe gehören auch organisatorische Aufgaben zum Verantwortungsbereich der Schulsanitäter:innen: Beispielsweise die Dokumentation von Einsätzen, die Unterstützung bei Schulveranstaltungen, Bereitschaftsdienste während der Unterrichtszeiten sowie die Ordnung und Kontrolle der Materialien im Sanitätsraum. Die Ausbildung vermittelt den Jugendlichen medizinische Grundlagen, Verlässlichkeit, Struktur und Teamarbeit. Besonders wertvoll ist der pädagogische Effekt des Schulsanitätsdienstes. Die Mitarbeit stärkt Verantwortungsbewusstsein, Selbstvertrauen und soziale Kompetenz. Helfen wird als zentraler Wert des sozialen Miteinanders erlebt und wirkt sich positiv auf das Schulklima aus. Auch die Integration neuer Mitglieder zeigt die gelebte Gemeinschaft: „Es war schön zu erleben, wie bereits aktive Schulsanitäter:innen die Zeit nutzten, sich im Unterricht den neuen vorzustellen. Gemeinsam wurden sofort die Begleitung und Hilfeleistung im Ablauf und für die ersten Einsätze vereinbart.“ berichtet Kathleen Plümer, Ausbilderin und Fachdienstleiterin des Bereichs Freiwilligenengagement des Vereins. Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband NORD-OST e. V. bildet Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter an fünf weiteren Schulen im Landkreis Vorpommern-Rügen sowie in der Hansestadt Stralsund aus. Damit leistet der ASB einen wichtigen Beitrag zur Jugendbildung, zur Förderung von Hilfsbereitschaft und Toleranz und zur Stärkung der Resilienz in der Gesellschaft. Der Schulsanitätsdienst zeigt eindrucksvoll, wie früh Verantwortung übernommen und Engagement gelebt werden kann.      weiterlesen »

Wenn Schüler:innen helfen:...

Aktuelles vom 03.02.2026

Zuschlag beim Vergabeverfahren sichert die bestehenden Rettungswachen des ASB für weitere 10 Jahre Stralsund, Dienstag, 03.02.2026 Mit der Entscheidung des Kreistages am 18. Dezember 2025 ist für den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband NORD-OST e.V. eine monatelange Phase der Ungewissheit zu Ende gegangen. Der ASB hat im Rahmen der europaweiten Ausschreibung der Rettungsdienstleistungen in Mecklenburg-Vorpommern den Zuschlag für das von ihm beworbene Vergabe-LOS erhalten. Damit bleibt der ASB nicht nur weiterhin ein zentraler Akteur im Rettungsdienst der Region, sondern kann sein Engagement sogar ausbauen. Der ASB ist bereits seit November 1990 fester Bestandteil des Rettungsdienstes in Stralsund und im Landkreis Vorpommern-Rügen. Bislang betrieb der Verband fünf Rettungswachen, darunter auch eine Lehrrettungswache in Stralsund, die eine wichtige Rolle in der Ausbildung des rettungsdienstlichen Nachwuchses spielt. Mit der aktuellen Ausschreibung standen diese Standorte jedoch auf dem Prüfstand. Ihr Fortbestand war keineswegs selbstverständlich. Ebenso standen ehrenamtliche Strukturen im Katastrophenschutz/Gefahrenabwehr auf dem Prüfstand, welche auch Teil der Ausschreibung waren. Entsprechend intensiv hatte sich der Verein auf das Verfahren vorbereitet. Die Ausschreibung wurde minutiös bearbeitet, sämtliche fachlichen, organisatorischen und rechtlichen Anforderungen wurden sorgfältig geprüft. Auch externer juristischer Beistand wurde hinzugezogen, um die komplexen Vorgaben der Vergabe bestmöglich zu erfüllen. Die Anspannung war, bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse kurz vor Weihnachten, groß. Mit dem Zuschlag ist nun klar: Der ASB darf alle bisherigen Rettungswachen für 10 Jahre weiterbetreiben. Damit wurde Planungssicherheit für alle Beteiligten geschaffen und bildet die Grundlage, für die weitere rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung. Sichtlich stolz zeigte sich Geschäftsführer Jens Brauer heute, als er gemeinsam mit Landrat Dr. Stephan Kerth und dessen Stellvertreterin Frau Meyer, den entsprechenden Vertrag unterzeichnete. „Diese Entscheidung ist ein starkes Signal für unsere Arbeit und für die Qualität, die unsere Mitarbeitenden seit Jahrzehnten täglich im Rettungsdienst leisten“, hieß es aus dem ASB.“ Dem erfolgreichen Abschluss ging ein äußerst arbeitsintensiver Prozess voraus. „Dieser Erfolg ist insbesondere dem engagierten Einsatz des beteiligten Teams zu verdanken. Neben der regulären Arbeitszeit wurden zahlreiche zusätzliche Stunden, Abende und Wochenenden investiert, um fristgerecht qualitativ hochwertige Unterlagen einzureichen. Dieses Engagement war keineswegs selbstverständlich.“ so Brauer. Mit der Unterzeichnung endet zugleich der im Mai 2025 geschlossene Interimsvertrag. Dieser war erforderlich geworden, um die rettungsdienstliche Versorgung übergangsweise rechtssicher sicherzustellen, nachdem die bisherigen Vertragsgrundlagen aufgrund gesetzlicher Vorgaben zeitlich ausliefen. Der Interimsvertrag gewährleistete die lückenlose Aufrechterhaltung der Leistungen bis zum Abschluss des regulären Auswahlverfahrens. Für die Bürgerinnen und Bürger in Stralsund und im Landkreis bedeutet die finale Entscheidung vor allem eines: Kontinuität und Verlässlichkeit, für die nächsten 10 Jahre, in der rettungsdienstlichen Versorgung aber auch im Bevölkerungsschutz, getragen von einem erfahrenen Verband, der seit mehr als drei Jahrzehnten fest in der Region verwurzelt ist.  weiterlesen »

Meilenstein für den Rettungsdienst des ASB...

Der Arbeiter-Samariter-Bund in Nordvorpommern Ruegen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund in Nordvorpommern Ruegen.