Meilenstein für den Rettungsdienst des ASB Regionalverband NORD-OST e.V.

Geschäftsführer des ASB in Stralsund, Jens Brauer (links), Landrat Dr. Stefan Kerth (rechts) und seine erste Stellvertreterin, Kathrin Meyer (Mitte) bei der Vertragsunterzeichnung.
Zuschlag beim Vergabeverfahren sichert die bestehenden Rettungswachen des ASB für weitere 10 Jahre
Stralsund, Dienstag, 03.02.2026
Mit der Entscheidung des Kreistages am 18. Dezember 2025 ist für den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband NORD-OST e.V. eine monatelange Phase der Ungewissheit zu Ende gegangen.
Der ASB hat im Rahmen der europaweiten Ausschreibung der Rettungsdienstleistungen in Mecklenburg-Vorpommern den Zuschlag für das von ihm beworbene Vergabe-LOS erhalten. Damit bleibt der ASB nicht nur weiterhin ein zentraler Akteur im Rettungsdienst der Region, sondern kann sein Engagement sogar ausbauen.
Der ASB ist bereits seit November 1990 fester Bestandteil des Rettungsdienstes in Stralsund und im Landkreis Vorpommern-Rügen. Bislang betrieb der Verband fünf Rettungswachen, darunter auch eine Lehrrettungswache in Stralsund, die eine wichtige Rolle in der Ausbildung des rettungsdienstlichen Nachwuchses spielt. Mit der aktuellen Ausschreibung standen diese Standorte jedoch auf dem Prüfstand. Ihr Fortbestand war keineswegs selbstverständlich. Ebenso standen ehrenamtliche Strukturen im Katastrophenschutz/Gefahrenabwehr auf dem Prüfstand, welche auch Teil der Ausschreibung waren.
Entsprechend intensiv hatte sich der Verein auf das Verfahren vorbereitet. Die Ausschreibung wurde minutiös bearbeitet, sämtliche fachlichen, organisatorischen und rechtlichen Anforderungen wurden sorgfältig geprüft. Auch externer juristischer Beistand wurde hinzugezogen, um die komplexen Vorgaben der Vergabe bestmöglich zu erfüllen.
Die Anspannung war, bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse kurz vor Weihnachten, groß. Mit dem Zuschlag ist nun klar: Der ASB darf alle bisherigen Rettungswachen für 10 Jahre weiterbetreiben. Damit wurde Planungssicherheit für alle Beteiligten geschaffen und bildet die Grundlage, für die weitere rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung.
Sichtlich stolz zeigte sich Geschäftsführer Jens Brauer heute, als er gemeinsam mit Landrat Dr. Stephan Kerth und dessen Stellvertreterin Frau Meyer, den entsprechenden Vertrag unterzeichnete. „Diese Entscheidung ist ein starkes Signal für unsere Arbeit und für die Qualität, die unsere Mitarbeitenden seit Jahrzehnten täglich im Rettungsdienst leisten“, hieß es aus dem ASB.“ Dem erfolgreichen Abschluss ging ein äußerst arbeitsintensiver Prozess voraus. „Dieser Erfolg ist insbesondere dem engagierten Einsatz des beteiligten Teams zu verdanken. Neben der regulären Arbeitszeit wurden zahlreiche zusätzliche Stunden, Abende und Wochenenden investiert, um fristgerecht qualitativ hochwertige Unterlagen einzureichen. Dieses Engagement war keineswegs selbstverständlich.“ so Brauer.
Mit der Unterzeichnung endet zugleich der im Mai 2025 geschlossene Interimsvertrag. Dieser war erforderlich geworden, um die rettungsdienstliche Versorgung übergangsweise rechtssicher sicherzustellen, nachdem die bisherigen Vertragsgrundlagen aufgrund gesetzlicher Vorgaben zeitlich ausliefen. Der Interimsvertrag gewährleistete die lückenlose Aufrechterhaltung der Leistungen bis zum Abschluss des regulären Auswahlverfahrens.
Für die Bürgerinnen und Bürger in Stralsund und im Landkreis bedeutet die finale Entscheidung vor allem eines: Kontinuität und Verlässlichkeit, für die nächsten 10 Jahre, in der rettungsdienstlichen Versorgung aber auch im Bevölkerungsschutz, getragen von einem erfahrenen Verband, der seit mehr als drei Jahrzehnten fest in der Region verwurzelt ist.
ASB-Pressekontakt: Helena Fedor, Telefon: 03831 378520, Mobil: 01520 8693722, E-Mail: marketing@asb-nordost.de
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